MIKI
Sie hat früh gelernt zu schweigen.
Was mit vier Jahren geschah, entzieht sich bis heuten ihren Worten.
Als Erwachsene versucht sie nicht hinzusehen, nicht zu fühlen. Doch Wut, Trauer und Angst verschwinden nicht.
Sie warten.
In fragmentarischen Szenen nähert sich diese Geschichte einer Frau, die sich selbst fremd geworden ist. Erinnerung und Gegenwart verschmelzen im Körper, während eine Frage immer dringender wird:
Wer ist Miki?
In ihrem Roman erzählt die Autorin aus der Perspektive eines Kindes und einer jungen Frau von Flucht, Ankommen und dem Aufwachsen zwischen Bosnien und der Schweiz. Ausgehend vom Bosnienkrieg der 1990-er Jahre entfaltet sich eine Familiengeschichte, die von Verlust, Erinnerung und den leisen Verschiebungen im Alltag geprägt ist. Der Text verbindet persönliche Erfahrungen mit einer präzisen Beobachtung von Beziehungen, Körpern und familiären Rollen. Fragen nach Zugehörigkeit, Sprache und weiblicher Selbstbestimmung ziehen sich durch die Erzählung, ohne je ins Erklärende zu kippen. Ein literarisch dichter Roman über Migration, Feminismus und das Weiterleben nach der Gewalt - und über das, was zwischen Herkunft und Gegenwart entsteht.
Was mit vier Jahren geschah, entzieht sich bis heuten ihren Worten.
Als Erwachsene versucht sie nicht hinzusehen, nicht zu fühlen. Doch Wut, Trauer und Angst verschwinden nicht.
Sie warten.
In fragmentarischen Szenen nähert sich diese Geschichte einer Frau, die sich selbst fremd geworden ist. Erinnerung und Gegenwart verschmelzen im Körper, während eine Frage immer dringender wird:
Wer ist Miki?
In ihrem Roman erzählt die Autorin aus der Perspektive eines Kindes und einer jungen Frau von Flucht, Ankommen und dem Aufwachsen zwischen Bosnien und der Schweiz. Ausgehend vom Bosnienkrieg der 1990-er Jahre entfaltet sich eine Familiengeschichte, die von Verlust, Erinnerung und den leisen Verschiebungen im Alltag geprägt ist. Der Text verbindet persönliche Erfahrungen mit einer präzisen Beobachtung von Beziehungen, Körpern und familiären Rollen. Fragen nach Zugehörigkeit, Sprache und weiblicher Selbstbestimmung ziehen sich durch die Erzählung, ohne je ins Erklärende zu kippen. Ein literarisch dichter Roman über Migration, Feminismus und das Weiterleben nach der Gewalt - und über das, was zwischen Herkunft und Gegenwart entsteht.

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