[tsvɪʃn̩tɛkst]: text, mit dem etwas erläutert, überbrückt oder verbunden wird

heimat/home 2.0

wer erzählt heimat – für wen? ein literaturfestival

stimmen zwischen zugehörigkeit, widerspruch und erinnerung

unsere jubiläumsausgabe «heimat/home 2.0» feiern wir im mai mit einem literaturfestival an zwei standorten: in zürich und in biel/bienne.

in lesungen, gesprächen, performances und künstlerischen interventionen kommen unterschiedliche stimmen zusammen und fragen gemeinsam: wer erzählt heimat – und für wen?

diese frage zieht sich durch alle beiträge.

mit eingeladenen künstler:innen sowie kooperationen mit lokalen institutionen entsteht ein vielfältiges programm, das literatur, kunst und gesellschaftliche perspektiven miteinander verbindet.

gleichzeitig erscheint unsere bislang umfangreichste und vielstimmigste publikation. volume 10 «heimat/home 2.0» versammelt texte, bilder und positionen, die das thema aus unterschiedlichen blickwinkeln öffnen und weiterdenken. die festivals bilden den lebendigen auftakt dazu – mehr zum jeweiligen programm findet sich auf den seiten der locations.

zwei orte · zwei kontexte · ein thema

ermöglicht durch:

EKM
ici.gemeinsam.hier
Sunflower Foundation



heimathome 2.0

zürich / 02. mai 2026 karla die grosse & helmhaus
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komm vorbei.

literatur, performances, kollektive & raki warten auf dich.
tickets gibt es an der tages-/abendkassee

 
11:00 — 12:30
[karla die grosse]

silent reading rave

gemeinsames stilles lesen
[helmhaus]

sinai mutzner & sahar tavakoli

lesung
14:00

türöffnung & ankommen

14:15
[sofra]

auftakt festival

markiere deine favoriten ↓
14:30round #1
saal[sofra]

hayat erdoğan

hauptsache kein zeitgeistlesung + gespräch
barockzimmer[cameră barocă]

devoid collective

we're silentreading
turmblick[pamjë nga kulla]

mina darvish

home — a temporary radio spacelive radio situation
hofblick[pogled na dvorište]

ulaş ekin toprak

walk down the bloodlinelesung
innenhof[avlu]

akın oğul

deng û tel, ses û canlive musik mit small talk
erkerzimmer[cumbalı oda]

emina garibović

mikilesung
15:30 — 15:45 pause
15:45round #2
barockzimmer[cameră barocă]

andrea rea arežina

mohnkorn auf nähfadenlesung + gespräch
turmblick[pamjë nga kulla]

burcu özer katmer

bu hikaye başka dilde yazılamazdı: ayıplesung
grüne stube[stanza verde]

reading session #1

hidajete ademaj islamaj, îrfan yıldız, réka ertl und oana dumbravălesung + gespräch
erkerzimmer[cumbalı oda]

noa torsello-özkay + sofija milakara

wir verstecken uns in den zwischenräumen – über das aufwachsen in verschiedenen kulturenlesung + gespräch
16:45 — 17:15 pause (einlass in saal: 17:05)
17:15round #3
saal[sofra]

elona beqiraj, fatbardh kqiku & agon beqiraj

was zwischen uns geblieben istszenische lesung
barockzimmer[cameră barocă]

swassthi sivasanmukanatha sarma

hardstrasse 4lesung + gespräch
hofblick[pogled na dvorište]

cecília zugaib, songül demir & roham jafari

uprootedvisuals: hammad | lesung + gespräche
grüne stube[stanza verde]

reading session #2

giulia bernardi, romy c. grebe, chun chen und jan-erik grebelesung
erkerzimmer[cumbalı oda]

irina hrinoschi

frédéric minner (saxophone) & jan pisklák (electric guitar)multilingual reading with improvised music
[helmhaus]

schreibworkshop

14:45 — 17:20
writing studio
18:15 — 18:30 pause
18:30
18:30 — 19:00

performances

zarina tadjibaeva (spoken word)
fatima moumouni (performance)
19:00 — 19:45

wer erzählt die schweiz - für wen?

im gespräch mit zarina tadjibaeva, fatima moumouni, hannan salamat & artan islamaj

19:45 — 20:00

closing

20:00

apéro

lesung / performance
fatima moumouni
bühnenautorin zwischen spoken word, theaterstück, rap und moderation; entwickelt neue bühnenformate und tourt aktuell mit COLD.
zarina tadjibaeva
schauspielerin, sängerin, regisseurin, aktivistin und dolmetscherin; arbeitet kollaborativ zu identität, migration, erinnerung und trauma.
hayat erdoğan
dramaturgin, schriftstellerin, kuratorin und dozentin in zürich; ihr werk bewegt sich zwischen migration, politik und feministischen erzählweisen.
swassthi sivasanmukanatha sarma
freie autorin, kritische denkerin und intersektionale aktivistin in zürich; arbeitet zwischen forschung, künstlerischer praxis und politischer bildung.
hannan salamat
kulturwissenschaftlerin, kuratorin und kulturstrategin; entwickelt an den schnittstellen von kunst, politik und bildung transnationale diskurse.
andrea rea arežina
in zürich geboren, am schweizerischen und deutschen literaturinstitut studiert — und sie mag kurzbiografien nicht.
elona beqiraj
autor:in und kurator:in; arbeitet zu erinnerung, migration und formen von zugehörigkeit zwischen kosova und deutschland.
fatbardh kqiku
deutsch-kosovarischer lyriker und performer; in seiner sprache verdichten sich verlust, erinnerung und identität.
sinai mitzner
arbeitet zwischen text und performance — fragmentarisch, rhythmisch und nah am körper.
sahar tavakoli
iranische autorin, übersetzerin, verlegerin und multidisziplinäre künstlerin; schreibt über widerstand, femininität und den körper in heimat und exil.
noa torsello
studiert germanistik und biodiversität in zürich und schreibt an ihrem ersten roman über verwandlung, heimat und trauer.
sofija milakara
arbeitet zwischen text, visueller form und den stillen bruchlinien von sprache, erinnerung und zugehörigkeit.
ulaş e. toprak
arbeitet mit literarischer performance zwischen erinnerung, körper und stimme. in „walk down the bloodline“ spricht er aus einer geliehenen perspektive — fragmentarisch, tastend, zwischen sprachen — und bewegt sich zwischen familiengeschichte, schweigen und dem versuch, das unausgesprochene nicht verschwinden zu lassen.
emina garibović
ist Autorin und Co-Redakteurin bei zwischentext. Sie lebt in Zürich und arbeitet an der Schnittstelle von Literatur, Erinnerungskultur und gesellschaftspolitischen Fragen. Ihr Debütroman _MIKI_ ist im März 2026 erschienen.
mina darvish
interdisziplinäre künstlerin aus teheran; nutzt kunst als sinnliche und soziale praxis, um verbindungen zu schaffen und wirklichkeit zu befragen.
hidajete ademaj islamaj
arbeitet im schulkontext mit kindern, liest, reist und wandert gern — und bringt genau diese ruhe mit in den text.
îrfan yıldız
kurdischer schriftsteller aus der region van; begann im gefängnis auf kurmancî zu schreiben und lebt heute als politischer flüchtling in zürich.
réka ertl
2001 in pécs geboren; weil ehrlichkeit im gespräch manchmal schwerer fällt, schreibt sie.
oana dumbravă
schreibt, singt, fotografiert und mikro-künstelt; sucht im kleinen das grosse, weil lebendigkeit viele sprachen hat.
oana popa
co-redaktorin von zwischentext, zwischen biel und zürich unterwegs; organisiert an manchen tagen vermächtnisse, an anderen metal-konzerte.
irina hrinoschi
schreibt in englisch, deutsch und rumänisch und arbeitet zwischen poesie, übersetzung sowie experimentellem und dokumentarischem film.
antonella lerca duda
rumänische roma trans aktivistin, sexarbeiterin und autorin; gründete sex work call und kandidierte 2020 als erste trans person bei rumänischen lokalwahlen.
cecília zugaib
liebt alltagsgeschichten; veröffentlichte 2024 ihre ersten beiden eigenständigen lyrikbände und arbeitet an einem sensual essay in portugiesischer sprache.
burcu özer katmer
arbeitet performativ rund um „ayıp“ — zwischen scham, körper, migration, weiblichkeit und gesellschaftlicher norm.
romy c. grebe
arbeitet zwischen literatur und beobachtung — mit einem ruhigen, präzisen blick auf alltag und verschiebung.
jan-erik grebe
arbeitet mit reduktion und klarheit — texte, die sich langsam entfalten und gerade dadurch nachhallen.
chun chen
verbindet visuelle und sprachliche elemente zu dichten, offenen erzählformen.
roham jafari
agon beqiraj
songül demir
akın oğul
hat sein leben der musik und der kunst gewidmet und bestrebt seit 20 jahren in der schweiz die kulturvielfalt zu ergänzen. ein herz und eine seele mit seinem saz inspiriert er mit liedern auf kurmanjî, türkçe und zazakî.
kollektive / specials
devoid collective
arbeitet mit einer performance ohne klassisches script und ohne rollen: ein trauerereignis aus stille, gedenken und dem drängen, das verschwinden von leben nicht hinzunehmen.
silent reading rave
gemeinsames lesen als stille, radikale form der begegnung.
helmhaus zürich
ort für literatur, resonanz und öffentliche begegnung — und partner in diesem programm.
ausgestellt · bilder / photographien von
mohammed hammad
fotografische arbeiten zwischen dokumentation, verdichtung und dem blick auf räume, die zu erzählen beginnen.
floyd bolliger
arbeitet fotografisch zwischen alltag, struktur und licht.
bettina carl
bewegt sich visuell zwischen porträt, raum und stillen momenten.

heimathome 2.0

biel/bienne / 30. mai 2026 dispo, neues museum biel & stadtbibliothek biel
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komm vorbei.

literatur, performances, kollektive & raki warten auf dich.
tickets gibt es im vorverkauf oder spontan an der tageskasse.

tba

timetable follows soon

das genaue programm und die spielzeiten werden in kürze hier veröffentlicht. stay tuned.
lesung / performance / installation
sebastian rotzler
(*1968; lebt in biel) studierte an der swiss jazz school bern sowie an der fachhochschule nordwestschweiz. er arbeitet im bereich experimentelle musik, performance und installation. am festival präsentiert er ein experimentelles klang-/performanceformat zusammen mit fork burke.
fork burke
(*detroit, usa, lebt in biel) ist künstlerin und lyrikerin. sie hat in new york literaturwissenschaften und creative writing an der new school university studiert. von ihr erschienen sind unter anderem der band »licking glass«, poetische essays, das spoken word projekt »durch die blumen« so wie jüngst »33 – a journal of checklist«.
myriam wahli
(*1989, berner jura) ist autorin mehrerer publizierter werke und wurde u. a. mit dem fell-doriot-stipendium ausgezeichnet. am festival präsentiert sie literarische texte.
irina hrinoschi
(*1980; lebt zwischen aargau und berlin) ist theatermacher und schauspieler, ausgebildet in zürich, mitbegründer des rroma aether klub theaters am festival zeigt er die performative lesung „eine heimat der unberührbaren“.
stéphane „povitch“ augsburger
kulturwissenschaftlerin, kuratorin und kulturstrategin; entwickelt an den schnittstellen von kunst, politik und bildung transnationale diskurse.
anna irina moser
(*2002, biel/bienne) arbeitet im bereich klang- und installationskunst. am festival präsentiert sie die soundinstallation „teppich der erinnerungen“ (2026).
aina rea aliotta
(*2001 aus zürich) arbeitet im bereich performance. master in transdisziplinarität in den künsten an der zhdk. am festival präsentiert they die arbeit „verbatim: ecos de categorización“, eine mehrsprachige performance zu identität und zugehörigkeit.
rachel tonthat & tobias bärtsch
(leben in der schweiz) arbeiten im bereich literatur und übersetzung. am festival präsentieren sie die performative lesung „die alp an sich – tales from the sarganserland“ (2025).
thushany ratnam
(*1995, bern) arbeitet im bereich partizipativer kunst. master in art education. am festival präsentiert sie die installation „archiv der heimaten“ (2026), eine partizipative installation, bei dem das publikum.
sibel kocakaya
(*1986, istanbul) arbeitet im bereich installation und skulptur mit fokus auf raum und körper. sie hat den master fine arts an der zürcher hochschule der künste absolviert. am festival zeigt sie eine ortsspezifische installation („mercy of the womb“ und models for futuristic city“).
nomonde maxeen sixolo gerlach
(*zimbabwe, lebt in freiburg) arbeitet im bereich lyrik und multidisziplinärer kunst. hat bereits performt bei verses and vibes (kasheme, zurich), progr turnhalle (bern), the rural women’s assembly (geneva). am festival präsentiert sie „afamba apota (travelling homes)“, eine spoken-word-performance mit musik.
ira kurhanska
(*1995, bern) arbeitet im bereich performance, schreiben und installation. am festival präsentiert sie „when we would gather around the table, eating sunflower seeds“, eine performative arbeit zu erinnerung und zugehörigkeit.
abirami krishnapillai
(*1990, bern; lebt in biel/bienne) arbeitet im bereich literatur mit fokus auf identität, diaspora und politische geschichte sri lankas. schreibt gerade ihr erstes buch. am festival präsentiert sie beiträge in wort und bild.
ferhat utkun
kurdisch, aufgewachsen in der schweiz, unterrichtet an einer integrationsklasse in biel/bienne. er engagiert sich u. a. im verein www.mosaiik.ch und im kollektiv @imherzenerwacht.
emina garibović
(*1988 in bosnien und herzegowina geboren) ist autorin und co-redakteurin des multilingualen literatur- und kunst-zines zwischentext. sie arbeitet an der schnittstelle von literatur, erinnerungskultur und gesellschaftspolitischen fragen. am festival liest sie aus ihrem neu erschienenen roman “miki”.