lesung / performance
fatima moumouni
bühnenautorin zwischen spoken word, theaterstück, rap und moderation; entwickelt neue bühnenformate und tourt aktuell mit COLD.
zarina tadjibaeva
schauspielerin, sängerin, regisseurin, aktivistin und dolmetscherin; arbeitet kollaborativ zu identität, migration, erinnerung und trauma.
hayat erdoğan
dramaturgin, schriftstellerin, kuratorin und dozentin in zürich; ihr werk bewegt sich zwischen migration, politik und feministischen erzählweisen.
swassthi s. sarma
freie autorin, kritische denkerin und intersektionale aktivistin in zürich; arbeitet zwischen forschung, künstlerischer praxis und politischer bildung.
hannan salamat
kulturwissenschaftlerin, kuratorin und kulturstrategin; entwickelt an den schnittstellen von kunst, politik und bildung transnationale diskurse.
andrea rea arežina
in zürich geboren, am schweizerischen und deutschen literaturinstitut studiert — und sie mag kurzbiografien nicht.
elona beqiraj
autor:in und kurator:in; arbeitet zu erinnerung, migration und formen von zugehörigkeit zwischen kosova und deutschland.
fatbardh kqiku
deutsch-kosovarischer lyriker und performer; in seiner sprache verdichten sich verlust, erinnerung und identität.
sinai mitzner
arbeitet zwischen text und performance — fragmentarisch, rhythmisch und nah am körper.
sahar tavakoli
iranische autorin, übersetzerin, verlegerin und multidisziplinäre künstlerin; schreibt über widerstand, femininität und den körper in heimat und exil.
noa torsello
studiert germanistik und biodiversität in zürich und schreibt an ihrem ersten roman über verwandlung, heimat und trauer.
sofija milakara
arbeitet zwischen text, visueller form und den stillen bruchlinien von sprache, erinnerung und zugehörigkeit.
ulaş e. toprak
arbeitet mit literarischer performance zwischen erinnerung, körper und stimme. in „walk down the bloodline“ spricht er aus einer geliehenen perspektive — fragmentarisch, tastend, zwischen sprachen — und bewegt sich zwischen familiengeschichte, schweigen und dem versuch, das unausgesprochene nicht verschwinden zu lassen.
emina garibović
autorin und co-redakteurin von zwischentext; arbeitet an der schnittstelle von literatur, erinnerungskultur und gesellschaftspolitischen fragen.
mina darvish
interdisziplinäre künstlerin aus teheran; nutzt kunst als sinnliche und soziale praxis, um verbindungen zu schaffen und wirklichkeit zu befragen.
momo bera
berlin-basierte künstlerin und dichterin; arbeitet medienübergreifend zwischen text, bild und performance.
hidajete ademaj islamaj
arbeitet im schulkontext mit kindern, liest, reist und wandert gern — und bringt genau diese ruhe mit in den text.
îrfan yıldız
kurdischer schriftsteller aus der region van; begann im gefängnis auf kurmancî zu schreiben und lebt heute als politischer flüchtling in zürich.
réka ertl
2001 in pécs geboren; weil ehrlichkeit im gespräch manchmal schwerer fällt, schreibt sie.
oana dumbravă
schreibt, singt, fotografiert und mikro-künstelt; sucht im kleinen das grosse, weil lebendigkeit viele sprachen hat.
oana popa
co-redaktorin von zwischentext, zwischen biel und zürich unterwegs; organisiert an manchen tagen vermächtnisse, an anderen metal-konzerte.
irina hrinoschi
schreibt in englisch, deutsch und rumänisch und arbeitet zwischen poesie, übersetzung sowie experimentellem und dokumentarischem film.
antonella lerca duda
rumänische roma trans aktivistin, sexarbeiterin und autorin; gründete sex work call und kandidierte 2020 als erste trans person bei rumänischen lokalwahlen.
rashko angelonov
bulgarisch geborener autor; schreibt über verbindung, heimat und zugehörigkeit und darüber, wie diese themen den alltag formen.
cecília zugaib
liebt alltagsgeschichten; veröffentlichte 2024 ihre ersten beiden eigenständigen lyrikbände und arbeitet an einem sensual essay in portugiesischer sprache.
burcu özer katmer
arbeitet performativ rund um „ayıp“ — zwischen scham, körper, migration, weiblichkeit und gesellschaftlicher norm.
romy c. grebe
arbeitet zwischen literatur und beobachtung — mit einem ruhigen, präzisen blick auf alltag und verschiebung.
jan-erik grebe
arbeitet mit reduktion und klarheit — texte, die sich langsam entfalten und gerade dadurch nachhallen.
chun chen
verbindet visuelle und sprachliche elemente zu dichten, offenen erzählformen.
kollektive / specials
devoid collective
arbeitet mit einer performance ohne klassisches script und ohne rollen: ein trauerereignis aus stille, gedenken und dem drängen, das verschwinden von leben nicht hinzunehmen.
silent reading rave
gemeinsames lesen als stille, radikale form der begegnung.
helmhaus zürich
ort für literatur, resonanz und öffentliche begegnung — und partner in diesem programm.
ausgestellt · bilder / photographien von
mohammed hammad
fotografische arbeiten zwischen dokumentation, verdichtung und dem blick auf räume, die zu erzählen beginnen.
floyd bolliger
arbeitet fotografisch zwischen alltag, struktur und licht.
bettina carl
bewegt sich visuell zwischen porträt, raum und stillen momenten.